Die SSA im Überblick

Die SSA ist eine Genossenschaft von Urheberinnen und Urhebern der Sparten Dramatik, Musikdramatik, Choreografie, Audiovision und Multimedia. Sie schützt die urheberechtlichen Vermögensrechte ihrer Mitglieder in der Schweiz und in Liechtenstein und verschafft den Urheberpersönlichkeitsrechten Nachachtung. Sie vermittelt zwischen Werknutzern und Urhebern und leistet Hilfestellung bei Einzelverträgen. Sie setzt sich ein für rechtmässige und faire Vertragsabschlüsse.

Die SSA nimmt Aufführungsrechte, Senderechte, weitere Rechte der öffentlichen Wiedergabe sowie Vervielfältigungsrechte wahr, welche ihr die Urheberinnen und Urheber übertragen haben. Im Rahmen der zwingend kollektiven Verwertung erfüllt sie zudem für ihren Bereich die vom Gesetz den Verwertungsgesellschaften zugewiesenen Aufgaben.

Hauptaufgabe der SSA ist es, die bei der Nutzung der Werke ihrer Mitglieder anfallenden Entschädigungen einzuziehen und an die Urheber/innen resp. Rechtsinhaber weiter zu leiten. Sie setzt sich zudem in allen Bereichen, die für die Werknutzungen relevant sind, für die Interessen ihrer Mitglieder ein, und ist in den einschlägigen nationalen und internationalen Organisationen präsent.

Die SSA verfügt über eine Bewilligung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum für die Verwertung dramatischer, musik-dramatischer und choreografischer Werke.

Mitgliederzahl: 2'999
Umsatz: 22,943 Mio. CHF
Mitarbeitende: 22 Personen (bzw. 17,8 Vollzeitstellen)
(Zahlen 2016)

Die SSA erwirtschaftet als Genossenschaft keinen Gewinn. Sie finanziert sich durch eine Kommission auf den eingezogenen Werknutzungsentschädigungen.

Die SSA besitzt einen Kulturfonds, einen Solidaritätsfonds zur Unterstützung von Mitgliedern in Not und eine Vorsorgeeinrichtung für ihre Mitglieder. Mehr dazu

Die SSA arbeitet mit SUISSIMAGE, SUISA, ProLitteris und Swissperform zusammen.

Um die Rechte ihrer Mitglieder im Ausland wahrnehmen zu können, hat die SSA mit ausländischen Urheberrechtsorganisationen, die in den gleichen Bereichen wie sie tätig sind, Verträge über eine gegenseitige Vertretung abgeschlossen. Umgekehrt vertritt sie deren Mitglieder in der Schweiz.

Die SSA ist an das Common Information System (CIS) der CISAC angeschlossen, das dem weltweiten Informationsaustausch zwischen den Verwertungsgesellschaften dient.

Die SSA wurde am 30. November 1985 von Dramatikern und Filmemachern in Genf gegründet, die vorher Mitglied der Schweizer Sektion der französischen SACD gewesen waren und eine eigene, schweizerische Organisation als notwendig erachteten.

Die SSA nahm ihre Arbeit am 1. Januar 1986 auf. Von Anfang an vertrat sie das Repertoire der französischen, belgischen und kanadischen Sektion der SACD. Nach und nach schloss sie Verträge mit weiteren ausländischen Schwesterorganisationen ab.
1990 verlegt die SSA ihren Geschäftssitz von Genf nach Lausanne.
1997 schafft die SSA eine Vorsorgestiftung für ihre Mitglieder.
1998 unterzeichnen SSA und SUISSIMAGE eine Konvention, mit der die Wahrnehmung der audiovisuellen Rechte in der Schweiz geregelt wird.